Geschmack wird auch vom Topf beeinflusst
Wenn Sie gerne und regelmäßig kochen, sollten Sie sich ein hochwertiges Topfset zulegen. Qualität hat natürlich ihren Preis. Doch wer hier spart, büßt am Ende dort ein, wo er es am wenigsten gebrauchen kann, am Geschmack. Töpfe mit zu dünnem Boden bei minderwertigem Material werden schnell zu heiß. Sie möchten Ihren Braten scharf anbraten und plötzlich klebt das Fleisch am Boden fest.

Aluminiumböden müssen dick sein, wollen sie gut leiten. Je dicker der Topfboden ist, desto mehr Energieaufwand benötigt er zur Erwärmung. Mittlerweile gibt es innovative Topfböden aus Kupfer mit hervorragender Wärmeleitfähigkeit bei nur 2 mm Bodenstärke.
Auch wenn Sie es noch rechtzeitig merken und es durch Abgießen retten können, das schöne und perfekte Aussehen Ihres Bratens ist dahin. Die optimale Dicke des Topfbodens ist daher entscheidend. Qualitativ hochwertige Töpfe zeichnen sich durch einen stabilen und vor allem geraden Topfboden aus. Ungerade Topfböden sind Energieverschwender, denn hier wird die Energie nach außen abgegeben statt ins Topfinnere geleitet. Die Bodendicke hat genauso großen Einfluss auf die Wärmeleitfähigkeit wie das Material. Aluminiumböden müssen dick sein, wollen sie gut leiten. Je dicker der Topfboden ist, desto mehr Energieaufwand benötigt er zur Erwärmung. Mittlerweile gibt es innovative Topfböden aus Kupfer mit hervorragender Wärmeleitfähigkeit bei nur 2 mm Bodenstärke. Wer gerne Wert auf einen sehr herzhaften Geschmack legt, wird auf das älteste Topfmaterial aller Zeiten nicht verzichten wollen, den Gusseisentopf. Vor allem Braten und Wildgerichte bekommen hierin nochmals eine zusätzliche Geschmacksnote. Auch wenn Werbung oft etwas anderes verspricht, bei den Töpfen sollte man nicht sparen, wenn man regelmäßig Gourmetrezepte mit Leidenschaft kochen möchte. Töpfe wirken sich auf die Konsistenz des Fleischs oder des Gemüses aus, haben Einfluss auf Geschmack und Garzeit. Je perfekter die Ausstattung, desto perfekter das Ergebnis. Versuchen Sie einfach einmal einem Profi wie Witzigmann, Schubeck oder Lafer ein Discounter-Topfset anzudrehen. Er wird vermutlich in Lachen ausbrechen. Auch hierin wird er als Küchengott natürlich noch weit mehr zaubern können als jeder andere Laie, aber für seine wirklich wichtigen Rezepte im Restaurant, dann, wenn Sterne auf dem Spiel stehen, wird er so etwas wohl kaum mehr anrühren. Die empfehlenswertesten Materialien gehobener Kochtöpfe sind hochwertiges Edelstahl mit Sandwichboden, Kupfer, das aufgrund seiner höheren Wärmeleitfähigkeit wesentlich dünner und somit energiesparender ist, aber auch Gusseisen und Silit. Billige Topfsets sehen nur nach außen hin schön glänzend aus, haben aber keineswegs dieselben Materialeigenschaften wie qualitativ hochwertige Produkte.
Allgemein
4 Januar 2010
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